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| Electric Drives and Controls - Produktkatalog |
Kompromisslose Effizienz und Präzision –
in allen Situationen |
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| SERCOS III ist schnell und präzise – nicht nur auf dem Datenblatt. Durch die Leistung im realen Betrieb ist SERCOS interface zur führenden Technologie der Antriebskommunikation geworden. Durch hohe Übertragungsraten und exakte Synchronität von SERCOS III sind dezentrale Automatisierungssysteme problemlos realisierbar. Im Interesse eines objektiven Vergleichs beziehen sich die angegebenen Leistungsdaten auf eine einzelne Duplex-Datenleitung mit dem physikalischen Übertragungslimit von 100 Mbit/s. Abweichungen von diesen Nominalbedingungen führen zwar zu Leistungsdaten, die rechnerisch höher als das Limit erscheinen, nicht aber zu besserer Performance ihrer Anlage1. |
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Bandbreiten-Ausnutzung
SERCOS III nutzt die Bandbreite ideal aus. Konventionelle Office-Ethernet-Protokolle basieren darauf, dass die Nutzdaten als einzelne Pakete zu jedem Gerät gesendet werden, eingebettet in einen definierten Rahmen aus Protokollverwaltungsdaten. Bei kleinen Nutzdaten wie einfachen Sollwertvorgaben ist der Verwaltungsdatenanteil am Datenverkehr unverhältnismäßig hoch.

Ein Beispiel: Würden Zustandsdaten von je 4 Byte für 20 Geräte einzeln versendet, nähmen sie insgesamt 1680 Byte ein (Mindestpaketgröße von Ethernet 84 Byte). Aber nur 80 Byte davon würden produktiv für die Anwendung genutzt – ca. 5 % der Bandbreite, selbst bei minimaler Zyklenzeit. Paket-Kollisionen schränken die nutzbare Bandbreite weiter ein.

In SERCOS III Telegrammen hingegen werden alle Geräte-Nutzdaten bis zu 1494 Byte gebündelt, zuzüglich 44 Byte Verwaltungsdaten. Bei maximaler Paketgröße von 1538 Byte steigt der für produktive Daten verfügbare Bandbreitenanteil auf bis zu 97 %. Paket-Kollisionen treten beim getakteten Datenverkehr nicht auf.

Die 80 Byte Nutzdaten aus dem vorigen Beispiel ergeben inkl. 44 Byte Verwaltungsanteil ein Datenpaket von 124 Byte. Schon bei diesem Beispiel stehen ca. 65% der Bandbreite für Nutzdaten zur Verfügung.

Dieses einfache Beispiel zeigt bereits, wie effizient SERCOS III die Fast-Ethernet-Bandbreite nutzt.
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Präzision durch geringen Jitter

Echtzeit-Präzision erfordert sowohl rechtzeitige Signale als auch gleichzeitige Signalausführung. Die Telegrammtaktung bei SERCOS III gewährleistet die Rechtzeitigkeit zwangsläufig.
SERCOS III erreicht auch höchste Gleichzeitigkeits-Präzision durch die einzigartige Hardware-Synchronisation und minimale Signalschwankungen („Jitter“). So beträgt der Jitter bei einem SERCOS III Master (Hardware) nur +/-10 ns.
Abstimmung von Datenmenge und Zykluszeit

Die Anzahl und Länge der Telegramme im Echtzeit-Kanal wird automatisch optimal auf die erforderliche Datenmenge für die Anwendung und die angemeldeten Geräte eingestellt. Die Zykluszeit wird für die beste Bandbreiten-Ausnutzung vorgewählt oder automatisch auf die Datenmenge im Echtzeit-Kanal abgestimmt (hardwareabhängig). Der Zykluszeit-Anteil, der nicht von Echtzeit-Telegrammen verwendet wird, steht im Nicht-Echtzeit-Kanal für Standard-IP-Kommunikation zur Verfügung.
Durch Telegrammgröße, Zykluszeit und IP-Bandbreite kann die Bandbreitenausnutzung eines Netzwerks für jede Anwendung optimiert werden. In der Tabelle unten sind die Leistungsdaten für ausgewählte Anwendungsbeispiele angegeben.
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| 1: Natürlich ließe sich die Bandbreite von SERCOS III rechnerisch auf knapp 800 MBit/s anheben, z.B. durch Kombination Sende- und Empfangsbanbreite an einem Gerät mit vier Ethernet-Ports. |
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