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Bosch Rexroth
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Das Unternehmen

Zukunft durch Herkunft

Bosch Rexroth mit Sitz in Lohr am Main bietet heute ein weltweit einzigartiges Komplettangebot aller führenden Technologien zum Antreiben, Steuern und Bewegen. Komponenten, Systeme und maßgeschneiderte Lösungen werden in unzähligen Branchen verwendet, so z.B. in der Automobilindustrie, der Druck- und Papierindustrie, der Nahrungsmittel- und Verpackungsindustrie. Sie finden sich u.a. in Bau-, Landmaschinen und Werkzeugmaschinen.
Bosch Rexroth schöpft seine Innovationskraft aus beständig weiterentwickeltem Wissen und einer Industrieerfahrung von mehr als 200 Jahren.

Die Anfänge
Als sich 2001 die Mannesmann Rexroth AG und der Geschäftsbereich Automationstechnik der Robert Bosch GmbH zusammenschließen, addieren sich Kompetenzen zweier traditionsreicher Unternehmen und großer Namen in der Wirtschaftsgeschichte.
Die Unternehmensgeschichte von Rexroth beginnt 1795. Georg Ludwig Rexroth nimmt im Elsavatal (Spessart) einen Eisenhammer in Betrieb. Dieser erhält seine Bewegungsenergie durch Wasserkraft und gilt zur damaligen Zeit als eines der leistungsfähigsten Hammerwerke der Region. Nach der Übernahme der Stein’schen Eisengießerei, Lohr, im Jahre 1850 wird Lohr Firmensitz. Es liegt strategisch günstig, da das Maintal eine gute Anbindung an das entstehende deutsche Eisenbahnnetz bietet.
Robert Bosch eröffnet 1886 eine Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik in Stuttgart und legt damit den Grundstein für die Robert Bosch GmbH.

Die Meilensteine
Rexroth ist zunächst Spezialist für Eisengießerei. Die Firma entwickelt um 1930 einen Kupolofen, mit dem ein Spezialguss herausragender Güte gelingt. Nach dem 2. Weltkrieg produziert Rexroth vor allem Eisenwaren.
Bosch ist in einem anderen Produktionszweig aktiv. Magnetzünder und Zündkerzen gehören zu den Hauptprodukten des Unternehmens.

Erste Parallelen
Rexroth beginnt 1952/53 mit Aktivitäten im Bereich Hydraulik. Bosch steigt 1953 in die Produktion von Hydraulikanlagen ein und erwirbt 1964 die RB Maschinenbau Murrhardt GmbH, die auf dem Markt der Komponenten der Industriehydraulik und Pneumatik tätig ist.
Weitere Stationen verdeutlichen, wie sich die Tätigkeitsfelder und Kompetenzen der beiden Unternehmen annähern:
1965 steigt Rexroth in die elektrische Steuerungstechnik ein, durch die Übernahme der Indramat GmbH, Lohr. Drei Jahre später beteiligt sich die Mannesmann AG an Rexroth, und 1972 erhält Mannesmann Rexroth Zuwachs durch die Hydromatik GmbH, Elchingen, die Axialkolbenpumpen und -motoren fertigt.
Bosch richtet 1969 ein technisches Zentrum für Hydraulik in Schwieberdingen ein und beginnt 1972 mit der Fertigung von Radialkolbenpumpen.

Entstehung der Geschäftsbereiche Mitte der 70er Jahre
Mitte der 70er Jahre formen sich schließlich die Geschäftsbereiche heraus, die 2001 zu Bosch Rexroth zusammenwachsen. Bei Bosch ist dies der Geschäftsbereich Industrieausrüstung, ein Vorläufer der Automationstechnik. Rexroth erwirbt 1976 die Brueninghaus GmbH, Horb, die Axialkolbenpumpen und -motoren fertigt. 1975 wird Rexroth zu 100 Prozent von Mannesmann übernommen. 1977 wird außerdem die Lohmann und Stolterfoht GmbH, Witten, erworben, die Getriebe- und Kupplungstechnik herstellt.

Weitere bedeutende Stationen
1987 erweitert Mannesmann Rexroth das Programm um den Bereich Lineartechnik durch Kauf der Deutschen Star GmbH, Schweinfurt, und richtet außerdem 1989 den Geschäftsbereich Pneumatik ein.
Auch bei Bosch wird Know-how gebündelt und vertieft. 1996 erfolgt die Gründung des Geschäftsbereichs „Automationstechnik“. Er entsteht durch Zusammenfassung der Bereiche "Industrieausrüstung“ und „Hydraulik/ Pneumatik“. Im Jahr 1997 integriert Bosch den Produktbereich „Schraub- und Einpresssysteme“ in den Geschäftsbereich „Automationstechnik“.

Der Zusammenschluss
Im Mai 2001 wird Bosch Rexroth als hundertprozentige Tochter der Robert Bosch GmbH gegründet. Sie entsteht aus dem Geschäftsbereich Bosch Automationstechnik der Robert Bosch GmbH und der Mannesmann Rexroth AG. Von Anfang an wird auf eine klare Linie Wert gelegt: Das Unternehmen setzt auf eine Einmarkenstrategie und bündelt alle Produkte unter der Marke Rexroth. Damit unterstreicht Bosch Rexroth, dass es als The Drive & Control Company sämtliche Technologien aus einer Hand anbietet.

Innovation aus Kundenanforderung und Rexroth-Know-how
Bosch Rexroth verbindet ausgeprägten Innovationsgeist mit einem einzigartig breiten Know-how in den unterschiedlichen Technologien. Von der ersten Idee bis zur Umsetzung steht dabei die intensive Abstimmung mit Maschinenbauern und Anwendern im Vordergrund. Auf dieser Basis entstehen bedeutende Innovationen, darunter die erste Hydraulik-Steuerung mit integrierter Regelung (HNC 100), die wellenlose Antriebstechnik für Druckmaschinen, elektropneumatische Druckregelventile und die drehzahlabhängige Regelung im geschlossenen hydraulischen Kreislauf.
Das Unternehmen investiert mehr als der Branchendurchschnitt in Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Besonderes Augenmerk liegt auf der intensiven Förderung des internationalen Nachwuchses und der engen Zusammenarbeitet mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen in aller Welt.

Die Neuausrichtung
Im Juli 2010 richtet sich Bosch Rexroth neu nach Marktsegmenten und Branchen aus und reagiert damit auf die Veränderung der Märkte. Dafür wird das Unternehmen in drei Business Units gegliedert: Mobile Applications, Industrial Applications und Renewable Energies.
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Historie (pdf)
 
 
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