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(14. Mai 2013)
Hier läuft nichts über!
Das Dartford Creek Barrier ist einer der wichtigsten Bestandteile des Flutschutzsystems von London. Zwei 160 Tonnen schwere Tore regulieren den Wasserzufluss zur Themse und schützen so die angrenzenden Städte Dartford und Crayford vor Überschwemmungen. Ein robuster Kettenantrieb öffnet oder schließt die Tore immer so weit, wie es die Situation erfordert. Damit das auch weiterhin so funktioniert, ließ die zuständige Behörde die gesamte Hydraulik des Systems modernisieren. Rexroth-Hydraulikmotoren bewegen die Kette nun noch zuverlässiger als zuvor und sind zudem wesentlich genauer anzusteuern.

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(08. Mai 2013)
Starke Ideen für den Unternehmenserfolg

Im Jahr 1938 – vor 75 Jahren – gründeten Alfred und Ludwig Rexroth in Lohr das Betriebliche Vorschlagswesen (BVW). Ihr Ziel: Die Kreativität der Belegschaft für den Unternehmenserfolg nutzen. Davon sollten aber auch die Mitarbeiter selbst etwas haben. Ein ausgeklügeltes Prämiensystem wurde eingeführt.
Ob die Arbeitsstrukturen und Prozesse wirklich effizient und sinnvoll bis zum letzten Schritt sind, das können am besten diejenigen beurteilen, die sie täglich umsetzen: Die eigenen Mitarbeiter erweisen sich folglich immer wieder als die besten Berater. Seit Bestehen des Betrieblichen Vorschlagwesens bei Bosch Rexroth ist es dabei selbstverständlich, dass die Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter honoriert werden. Nicht nur in Lohr, sondern an allen deutschen Bosch Rexroth-Standorten gibt es inzwischen ein System zur Beurteilung und Prämierung der eingereichten Ideen.

> Photo: Die alte Putzerei der Lohrer Gießerei im Jahr 1937.
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(30. April 2013)
Pumpe Brasil

Globales Produkt mit Lokalkolorit: Die effiziente Axialkolben-Verstellpumpe A10V kommt auf dem brasilianischen Markt hervorragend an und wird deshalb nun auch in Pomerode, Brasilien, produziert. Grund genug, die hydraulische Pumpe mit einem Ausstellungsstück für Messen in den brasilianischen Nationalfarben zu feiern.

> Photo: Das brasilianische Ausstellungsstück der A10V.

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(23.04.2013)
Internationaler Tag gegen Lärm:
Leise Hydraulikpumpe schont Anwohner und Patienten

Mehrmals am Tag springen Containerpressen an, verdichten Abfall und machen dabei Lärm. Der stört speziell in der Nähe von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und in Wohngebieten. Bosch Rexroth hat zur Abhilfe eine besonders leise Hydraulikpumpe für solche mobilen Containerpressen entwickelt, die um durchschnittlich 15 dB(A) leiser ist als vergleichbare Pumpen.
Hydraulisch angetriebene Containerpressen verdichten automatisch das Abfallvolumen im Container um bis zu 80 Prozent. Dadurch hat mehr Müll Platz und man spart bis zu vier Transportfahrten, ebenso die entsprechenden CO2-Emissionen. Die neue Hydraulikpumpe Silence Plus von Rexroth verbindet den Klimaschutz mit einer deutlichen Lärmreduzierung für die Menschen in der Nähe von Containerpressen.
Beim Pressvorgang entsteht der Luftschall aus zwei Quellen: Dem Arbeitsgeräusch des Elektromotors und der Pumpe selbst. Die Pumpe von Rexroth hebt das Arbeitsgeräusch des Elektromotors bei einem Druck von 10 bar lediglich um 3 dB(A) an. Das ist für Menschen kaum wahrnehmbar. Mehr noch: Die Entwickler von Bosch Rexroth haben die Geräuschfrequenz gezielt abgesenkt, so dass sie sonorer klingt und als angenehmer empfunden wird.
Die besonders leise Hydraulikpumpe kommt neben Containerpressen immer häufiger auch bei mobilen Arbeitsmaschinen wie Baumaschinen oder Staplern zum Einsatz. Die Hersteller sparen sich oft sonst notwendige Dämmmaßnahmen, um die Grenzwerte einzuhalten. Einen Eindruck von der Lärmminderung gibt ein Video auf YouTube unter dem Suchbegriff Silence Plus.

http://www.boschrexroth.com/business_units/brm/de/produkte/Produkt-Highlights/silence-plus/index.jsp

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(16.04.2013)
Go for Hightech: Bosch Rexroth will Nachwuchsingenieure für Technik begeistern

Am letzten Tag der Hannover Messe folgten ca. 550 Studierende von 8 Technischen Hochschulen der Einladung von Bosch Rexroth zu einem Besuch der weltweit größten Industriemesse. Sie hatten dort die Möglichkeit, neue Trends und Entwicklungen in Schlüsseltechnologien der Industrie zu entdecken und sich über den Einstieg bei Bosch Rexroth zu informieren.

„Mit dem Event ´Go for Hightech´ wendet sich Bosch Rexroth an potenzielle Nachwuchskräfte aus technischen Studienrichtungen und ermöglicht ihnen einen Blick in die Praxis. Die Veranstaltung ist ein Beispiel, wie wir den intensiven Dialog mit dem akademischen Nachwuchs pflegen und die Technikbegeisterung bei jungen Menschen fördern“, erklärt Dr. Ingo Rendenbach, Senior Vice President Human Resources bei Bosch Rexroth die Motive.

Am Stand von Bosch Rexroth zog insbesondere die Demonstration von Open Core Engineering die Aufmerksamkeit der Studierenden auf sich. Bosch Rexroth wurde im Rahmen der Hannover Messe mit dem Hermes Award 2013 für dieses Softwarekonzept ausgezeichnet. Mit Open Core Engineering können Ingenieure erstmals in einer Vielzahl von Programmiersprachen neue Software-Funktionen erstellen und dabei direkt auf den Steuerungskern zugreifen. Das ist eine wesentliche Voraussetzung für die aktuell angestrebte Vernetzung von Maschinen mit der IT-Welt.

Neben der Standführung fanden verschiedene Fachvorträge, Dialogrunden und ein Bewerbungsunterlagen-Coaching bei den Studierenden großen Anklang.

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(27.März 2013)
Hermes Award 2013: Bosch Rexroth unter den besten fünf

Bosch Rexroth hat mit einer innovativen Software-Lösung die Endausscheidung des Hermes Awards 2013 erreicht. Dieser weltweit bedeutende Technologiepreis für die Investitionsgüterindustrie wird von der Deutschen Messe unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Landesregierung Niedersachsen im Rahmen der Hannover Messe ausgelobt. Eine unabhängige Jury aus Wissenschaftlern und Fachjournalisten beurteilt die zahlreichen Bewerbungen aus den unterschiedlichsten Branchen und Technologien. Bosch Rexroth schaffte mit Open Core Engineering den Sprung unter die besten fünf Innovationen, aus denen am 7. April der Sieger bekannt gegeben wird. Open Core Engineering schlägt eine Brücke zwischen Automatisierung von Maschinen und der IT-Welt. Ingenieure können damit erstmals in einer Vielzahl von Programmiersprachen arbeiten und direkt auf den Steuerungskern zugreifen. Das verschafft Maschinenherstellern neue Freiheiten, eigenständig innovative Software-Ideen umzusetzen und sich vom Wettbewerb abzuheben.

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(28. Februar 2013)
Lange Fahrt, kurze Standzeiten

Wer in Wien in die U-Bahn steigt, trifft dort mit einiger Wahrscheinlichkeit auf Rexroth-Technik. Insgesamt 44 Züge der von Siemens entwickelten neuen 6-teiligen Fahrzeuggeneration der V-Type hat Rexroth bislang mit Pneumatikkomponenten ausgerüstet. Zum Einsatz kommen Steuerblöcke sowie Schaltkästen für die Ansteuerung von Bremszylindern und der Regelung der Luftfederung.

Das Herzstück ist ein rund 70 Kilogramm schwerer Steuerblock, der vor allem durch seine einfache Wartung überzeugt. Es sind insgesamt 12 dieser Steuerblöcke auf einem Zug verbaut und sorgen mit einer Vielzahl an pneumatischen Ventilen für einen zuverlässigen und sicheren Betrieb des Bremssystems. Die Techniker der Wiener Linien können bei Bedarf jedes Ventil einfach und schnell selbst tauschen. Das garantiert kurze Wartungszeiten und spart Geld.

Seit Beginn der Zusammenarbeit 2004 haben die so ausgerüsteten Züge weit über 19 Millionen Kilometer quer durch Wien zurückgelegt. Bis 2017 kommen weitere 17 neue Züge aufgrund des Streckenausbaus des U-Bahn-Netzes sowie des Austausches der älteren U-Bahn-Züge aus den 1970er-Jahren hinzu.

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(20. Februar 2013)
Happy Birthday, Hydraulik!

Mit dem ersten Auftrag für Lenk- und Schaufelhydraulik für Planierraupen ist Bosch Rexroth 1953 in ein neues Geschäftsfeld eingestiegen, das sich in den folgenden 60 Jahren als ausnehmend erfolgreich entpuppt hat. Seither haben die hydraulischen Komponenten und Systeme des Unternehmens viel bewegt: in Nutzfahrzeugen und Maschinen, in Schleusen, Bohrinseln und Bühnen auf allen Erdteilen. Den 60. Geburtstag haben Mitarbeiter auf der ganzen Welt zum Anlass genommen, die Hydraulik mit einem Fotowettbewerb und mit Geburtstagskuchen zu feiern.

> Photo (Bethlehem)
> Photo (Linz)
> Photo (Mexico City)
> Photo (Pomerode)
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(22. Januar 2013)
Schnell und sicher verpackt

Seit 1989 schwören Eiscreme-Fans weltweit auf die vielfältigen Geschmackskompositionen von Magnum – dem „Premiumeis am Stiel“. Damit es makellos beim Endkunden ankommt, verbinden beim Hersteller Unilever im englischen Gloucester insgesamt sieben VarioFlow S Kettenfördersysteme von Rexroth die einzelnen Maschinen der Magnum-Verpackungslinie.

Das Fördersystem ist dank langer Streckenführungen mit nur wenigen Antrieben nahezu wartungsfrei und darüber hinaus sehr flexibel im Einsatz. Es erfüllt die hohen Leistungsanforderungen des Herstellers, hilft, das Eis sicher in die Versandkartons zu verpacken – und unterstützt die Auslieferung von Magnum-Eiscreme an seine Fans.

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(8. Januar 2013)
Wegbereiter für die Wissenschaft

Wie reagieren Pflanzen auf Trockenheit, Nässe oder Krankheitserreger? Welchen Einfluss haben Gentechnik, Umwelt und biochemische Prozesse auf die Gewächse? Diese Fragen haben nicht unbedingt mit einem grünen Daumen, sondern vor allem viel mit Wissenschaft zu tun.

Um die richtigen Antworten zu finden, müssen die Bedingungen in Forschungsgewächshäusern exakt kontrollierbar und wiederholbar sein – dafür sorgt ein Transfersystem von Rexroth. Es befördert die Pflanzen auf vorgegebenen Bahnen durch das mehr als 30 Meter lange Gewächshaus. Das gewährleistet die jeweils gleichen Licht- und Temperaturverhältnisse.

Wichtige Erkenntnisse gewinnen die Forscher mithilfe speziell entwickelter, lichtdichter Kabinen, die von Rexroth mit integrierter Hubdreheinheit sowie Wiege- und Bewässerungsstation ausgestattet wurden. Ebenfalls eingebaute Bildverarbeitungs- und Auswertungssysteme führen die Forscher zu Ergebnissen, die unter anderem für die Sicherstellung der weltweiten Bevölkerungsernährung wichtig sind.

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(18. Dezember 2012)
Quer durch die Antarktis

Auch rund 100 Jahre nachdem Roald Amundsen und seine Gefährten als erste den Südpol erreichten hat die Antarktis nichts an Faszination verloren: Denn erstmals soll jetzt die Antarktis im Polarwinter durchquert werden. Der britische Forscher Sir Ranulph Fiennes setzt bei seiner Extremtour, die als "Coldest Journey" am 6. Dezember startete, auf zwei Planierraupen als Transportmittel. Auch Rexroth-Technik ist an der Expedition beteiligt: Der Antriebs- und Steuerungsspezialist stellt Antriebskomponenten für die unerlässlichen Reserve-Generatoren der Caterpillar-Planierraupen bereit. Ihre Einsatzbedingungen sind extrem, denn im Polarwinter fallen die Temperaturen am Südpol auf bis zu -90 Grad Celsius.

Mit den Generatoren kann das Team seine Unterkünfte auch unter den äußerst rauen Witterungsbedingungen heizen. Bosch Rexroth überzeugte mit einer schnellen und passgenauen Lieferung und wurde daraufhin um die Sonderanfertigung zweier Ventile für die hydraulisch betriebenen Reservegeneratoren gebeten. Antriebsmotor- und Durchflussregelventile stellen einen konstanten Generatorbetrieb bei 1.500 Umdrehungen pro Minute sicher. Außerdem stammt die Gerätepumpe für das Planierschild der beiden Caterpillar-Planierraupen von Rexroth.

Das Team der „Coldest Journey“ wird eine Reihe wissenschaftlicher Aufgaben erledigen, unter anderem um neue Informationen über die Meeresfauna und -flora zu sammeln. Auch die Auswirkungen des Klimawandels auf die Polarkappe sollen erforscht werden.

> Photo 1
Zwei Ingenieure von Finning, Spencer Smirl, Kanada (siehe Foto), und Richmond Dykes, Nordirland, wurden in einem gründlichen physischen und psychischen Auswahlprozess ausgewählt, um die beiden hochgradig modifizierten CAT D6N Planierraupen während der Expedition zu fahren und zu warten.

> Photo 2
Ein A2FM45 Motor von Rexroth treibt den vollständig abgedichteten Reserve-Generatorantrieb an, der hinter der Kabine der Planierraupe befestigt ist.
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(12. Dezember 2012)
Inmitten von Wellen so stabil wie an Land

Wer jemals bei Wellengang versucht hat, Kaffee einzugießen weiß wie schwierig es ist, nichts zu verschütten. Eine viel größere Herausforderung ist es, viele Tonnen schwere Bauteile von Windenergieanlagen in Offshore-Windparks auf bis zu 100 Meter hohe Türme aufzusetzen. Schon bei kleinen Wellen schwankt dann das Bauteil an der Kranspitze in einem Radius von 30 Metern und mehr hin und her. Das junge niederländische Unternehmen Barge Master hat jetzt eine erstaunliche Lösung gefunden: Eine bewegliche Plattform verbindet Kran und Schiffsrumpf und hält den Kran trotz Wellengang so waagerecht, als ob er festen Boden unter Füßen hätte. Dazu gleichen drei Hydraulikzylinder zwischen Schiffsrumpf die dreidimensionalen Bewegungen des Wassers aus. Bei dieser so genannten „Wellenkompensation“ hat Bosch Rexroth als Engineeringpartner die komplexe Antriebs- und Steuerungslösung konstruiert, in Simulationen vorab überprüft und alle Komponenten geliefert. Das erste von mehreren mit der Barge Master-Plattform ausgerüsteten Schiffen wird noch in diesem Jahr vor den Küsten Europas bis zu 160 Tonnen schwere Bauteile sicher und ruhig anheben und absetzen.

>Photo

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(15. November 2012)
Sichere Stromversorgung

Das Wasserkraftwerk La Yesca in Mexico, bei dem zwei Generatoren mit einer Nennleistung von 750 Megawatt durchschnittlich 1.210 Gigawattstunden Strom pro Jahr erzeugen, wurde Anfang November eingeweiht. Das reicht aus, um den mexikanischen Bundesstaat Nayarit für anderthalb Jahre mit Strom zu versorgen.
Mit dem Wasserkraft-Großprojekt La Yesca soll der Energiebedarf gedeckt werden, den Mexiko für sein Wirtschaftswachstum braucht – und zwar auf klimaverträglichem Weg. Der Damm befindet sich am Fluss Río Santiago, 105 Kilometer nordwestlich der Stadt Guadalajara. Er ist Teil des Wasserkraftprojekts am Río Santiago, zu dem eine Reihe von Projekten zur Energieerzeugung gehört. Fast 1,3 Milliarden Dollar wurden in das Bauwerk investiert. Dessen Maße beeindrucken: Mit einer Höhe von 208,5 Metern hat La Yesca die zweithöchste Steinschütt-Staumauer weltweit, nur übertroffen von der 233 Meter hohen Shuibuya-Talsperre in China.
Die Antriebstechnik von La Yesca ist nach dem neuesten Stand der Technik ausgelegt. Hydraulische Zylinder und Aggregate, mechanische Wegmesssysteme sowie Leistungs- und Steuerungsschränke sind nur einige der Elemente, mit denen Rexroth seinen Beitrag für einen sicheren und optimalen Betrieb leistet.
>Photo: Wasserkraft-Großprojekt La Yesca in Mexico
© CFE Comisión Federal de Electricidad
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(25. September 2012)
Von der Industrieanlage zum Büro: Design-Studenten setzen EcoShape in einen neuen Kontext

Ein Regal ist ein Regal. Wirklich? Ein Regal aus dem Rundrohrsystem EcoShape kann man bei Bedarf durch einfaches Schrauben und Stecken verändern oder erweitern. Oder etwas ganz anderes daraus bauen: Die Grundbestandteile des Systems sind Stangen und Verbindungsstücke, die so flexibel zusammengebaut werden können, dass daraus auch individuelle manuelle Arbeitsplätze oder ganze Montagelinien entstehen. Was in EcoShape steckt, erkannten auch Studierende der Pariser Schule für Industriedesign, L’Ensci les Ateliers. Sie gaben dem Rexroth-Produkt einen neuen Bezug. Denn was für industrielle Anlagen funktioniert, passten die Jungdesigner an die Anforderungen im Büroalltag an. Aus 30 Linearstangen und 50 Verbindungen konstruierten die Studenten einen flexiblen Büroarbeitsplatz, der beliebig erweitert, umgebaut, zerlegt und transportiert werden kann. Sie hatten die Idee, das EcoShape-System neu zu sehen und auf andere Bereiche zu übertragen und fertigten daraus einzigartige, alltagstaugliche Designobjekte.
Weitere Informationen zu Design-Schule unter
http://www.ensci.com/en/une/

Design: ENSCI Les Ateliers - Paris

> Photo : studio photo ENSCI - V. Huyghe (jpg)

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(12. September 2012)
Das Rauschen des Stroms

162 Meter hoch ragt die Mauer des Guri-Damms auf, der im Südosten Venezuelas den Río Caroní zu einem 175 Kilometer langen See staut. Im drittgrößten Wasserkraftwerk der Erde erzeugen 20 Turbinen eine Leistung von momentan über 10.000 Megawatt und liefern damit 70 Prozent der gesamten Elektrizität Venezuelas. Im Zuge eines Modernisierungsprogramms sollen Leistung und Effizienz des in den 1980er-Jahren fertig gestellten Kraftwerks um 20 Prozent erhöht werden. Das staatliche Elektrizitätsunternehmen Corpoelec investiert dafür 1,3 Milliarden US-Dollar. Rexroth liefert für die Erneuerung der Einlasstore die Antriebs- und Steuerungstechnik und übernimmt viele Engineeringaufgaben. Dazu gehören etwa Spezialzylinder, Ventile, Aggregate und zwei Ölaufbereitungsanlagen. Einige der Bauteile werden unter Wasser eingesetzt und bestehen daher aus besonders widerstandsfähigen Materialien wie Carbonstahl mit Enduroq®-Beschichtung. Die Spezialisten von Rexroth beraten auch vor Ort und überwachen den Einbau der Komponenten. Die Modernisierung soll bis 2016 abgeschlossen sein.

>Photo: Die Leistung des Guri-Staudamms beträgt zukünftig 12.000 Megawatt. (jpg)

© EDELCA. Electrificación del Caroni C.A.

Weiterführende Information:
www.boschrexroth.com/stahlwasserbau
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(06. August 2012)
Ekofisk Öl-Feld, August 1987: sechseinhalb Meter bis zur Rettung der Ekofisk

Vor 25 Jahren schlägt in Europa eine Meldung aus der Nordsee Wellen: Die miteinander verbundenen Plattformen des norwegischen Öl- und Gasfelds Ekofisk drohen im Meer zu verschwinden. Nach mehr als einem Jahrzehnt Betrieb sind Anfang 1986 das Ekofisk Öl-Feld und damit die Plattformen bereits um vier Meter abgesunken. Die Stunde der Gefahr wird zur Stunde der Ingenieure – und ein internationales Team mit Offshore-Spezialisten von Rexroth hat eine kühne Idee. Sie befestigen insgesamt 122 Hydrozylinder an den Pfeilern der Inseln. Dann trennen Techniker die stählernen Pfeiler durch und die Hydraulikzylinder stemmen die Inseln mit einem Gesamtgewicht von 40.000 Tonnen um 6,5 Meter hoch. Vier Tage später, am 17.August 1987 senkt die Hydraulik die letzte Plattform auf neue, um sechs Meter verlängerte Stelzen ab

>Photo: Ekofisk (jpg)
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(26. Juli 2012)
Eurotunnel: täglich rund 50.000 Passagiere

Am 29. Juli 1987 fiel mit der Vertragsunterzeichnung von Margaret Thatcher und Francois Mitterand der Startschuss für den Bau des längsten Unterwassertunnels der Welt. Genau ein Vierteljahrhundert später wird er in diesem Sommer größere Besucherströme transportieren als je zuvor.
Er überwindet mit drei Röhren den 38 Kilometer breiten Ärmelkanal und erreicht den tiefsten Punkt bei 75 Meter unter dem Meeresboden. Über sieben Jahre lang arbeiteten mehr als 13.000 Arbeiter am Eurotunnel, der gleichzeitig von Frankreich und England aus vorangetrieben wurde. Dabei kam neben zehn weiteren auch eine eigens für dieses Projekt konstruierte und zum damaligen Zeitpunkt weltweit größte Tunnelbohrmaschine (TBM) zum Einsatz. Sie fräste sich mit einem Durchmesser von fast neun Metern durch das Gestein. Als Systempartner konfigurierte und lieferte Rexroth die hydraulische Ausrüstung und die Getriebe für diese Maschine. Auf der englischen Seite nutzten die Bauherren den Aushub von fast vier Millionen Kubikmeter Kreide, um unter der Shakespeare-Klippe nahe Folkestone 36 Hektar Land zu gewinnen. Mehr als 1.000 Tage lang bohrte sich die 250 Meter lange und 1.200 Tonnen schwere TBM beständig durch den Meeresgrund, bis am 1. Dezember 1990 der Durchstich zum französischen Tunnel erfolgte.

>Photo: Eurotunnel (jpg)
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(03. Juli 2012)
Mit Zucker? Ja! Denn ein Espresso ohne Zucker ist kein richtiger Espresso. Genießer verbrauchen deshalb allein in Europa jährlich mehrere Hundert Millionen Päckchen des süßen Kristallpulvers. Da der Stückpreis bei weniger als einem halben Cent liegt, müssen die Zuckerbeutel möglichst kostengünstig und mit hohem Durchsatz befüllt werden. Das italienische Unternehmen M.F. snc Macchine Automatiche baut hierfür Hochleistungsanlagen: Die Dosiermaschine „Stick Pack“ füllt auf zehn Bahnen bis zu 600 längliche Zuckerbeutel pro Minute ab. Mit schnellen und hochdynamischen Bewegungen erhöhen die Servoantriebe von Rexroth bei Bedarf stufenlos das Produktvolumen – bei einem Toleranzwert von lediglich einem Prozent.
>Photo: Mit Zucker? (jpg)

Weiterführende Information:

www.boschrexroth.com/packaging

www.boschrexroth.com/indradrive

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(14. Mai 2012)
Lichtautomatisierung spart bis zu 60 Prozent Energie

Damit an Arbeitsplätzen immer nur dann Licht brennt, wenn es gebraucht wird – und zwar so viel wie benötigt, setzen die Bosch Rexroth AG und die Robert Bosch GmbH auf eine neue, automatisierte Beleuchtungssteuerung mit IndraLogic SPS. Sie eignet sich für alle Gebäudearten, von der Werkshalle bis zum Bürokomplex, und ermöglicht, die Beleuchtungsstärke in Abhängigkeit vom Tageslicht und der Anwesenheit von Personen auf das benötigte Level zu regeln. Die Steuerung bestimmt dabei auch, gemäß den Meldungen der Sensorik, den richtigen Zeitpunkt zum Ein- und Ausschalten. Die Beleuchtungssteuerung wird sukzessive an allen Standorten der Bosch-Gruppe eingesetzt. Sie ist äußerst effizient: Die Lichtautomatisierung spart bis zu 60 Prozent Energie.

Weiterführende Information:
> www.boschrexroth.com/sps

> Photo: Die Beleuchtungssteuerung regelt die Lichtstärke in Werkshallen und Büros. (jpg)
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(20.03.2012)
Wie im echten Leben

Wie Deutschland stehen zahlreiche Nationen der Herausforderung einer alternden Gesellschaft gegenüber. Diese verlangt nach Umgebungen, Technologien und Produkten, die ihren Bedürfnissen angepasst sind. Ein weltweit einzigartiges Labor in Toronto, Kanada, erforscht nun die physischen Schwierigkeiten älterer Menschen im Alltag – mit Hilfe von Rexroth-Technik.
Ob eisbedeckte Straßen, rutschige Bodenbeläge, Treppen oder unübersichtliche Situationen – im Challenging Environment Assessment Lab (CEAL) lassen sich alltägliche Umweltbedingungen erzeugen, die für ältere oder behinderte Menschen Herausforderungen darstellen. Die Forscher können so unter geschützten Bedingungen zuverlässige Daten über den Alltag mit Einschränkungen erheben.
Die CEAL-Anlage besteht aus einer einzigartigen Plattform, die sich in sechs Freiheitsgraden bewegen kann. Rexroth lieferte das hydraulische Bewegungssystem vom Zylinder bis zur Plattform sowie die Motion-Control-Software. Ein Testlauf sowie die Montage in Toronto gehörten ebenfalls zum Lieferumfang. Die bewegliche Plattform kann mit wechselnden Nutzlasten beladen werden. Die sind für unterschiedliche Versuchssituationen ausgelegt: eine allgemeine Kabine, mit modifizierbaren Konstruktionen wie einer Treppe und verschiedenen Bodenbelägen, eine Winterkabine sowie ein Visual Dome. Alle drei verfügen über ein akustisches Surround-System, um die Versuchsanordnung so realitätsnah wie möglich zu gestalten.

Weiterführende Informationen:
> www.cealidapt.com

> Photo: Das CEAL in Toronto in einer Versuchssituation.
Photo: © Toronto Rehab
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(08. Juni 2011)
Fliegender Norweger kappt Verbrauch um 50 Prozent

Gleiten statt Schwimmen: Die innovative Motoryacht ASV der norwegischen Werft Effect Ships International verbindet sportliche Eleganz mit einem energieeffizienten Luftkissenantrieb. Das Ergebnis: gleiche Fahrleistungen mit halbierter Motorleistung und ein um mehr als 50 Prozent reduzierter Treibstoffverbrauch. Dazu entwickelte das norwegische Unternehmen einen besonderen Rumpf. Der Bug und die Seiten schmiegen sich wie ein „U“ um einen Hohlraum. Eine bewegliche Klappe am Heck schließt diesen Raum nach hinten ab, sobald ein hydraulisch angetriebener Hochleistungsventilator mit einem Meter Durchmesser und 1.850 Umdrehungen pro Minute ein Luftkissen unter der Yacht aufbaut. Nur die schmalen Bug- und Seitenteile haben dann noch direkten Kontakt mit dem Wasser. Das reduziert den Fahrtwiderstand so stark, dass das ASV mit der Hälfte der in dieser Klasse üblichen Motorleistung auskommt. Die norwegischen Ingenieure holten sich schon zu Projektbeginn Unterstützung bei dem Automatisierungsspezialisten Bosch Rexroth, der sich in Skandinavien als einer der führenden Ausrüster für maritime Anwendungen und Off-Shore- Plattformen etabliert hat. Das weltweit in mehr als 80 Ländern aktive Unternehmen entwickelte eine maßgeschneiderte Komplettlösung aus Hydraulik, Pneumatik sowie einer elektronischer Steuerung. Für den norwegischen Technologie-Spezialisten ist die Yacht nur ein Appetithappen, der die in Simulationen errechneten Treibstoffeinsparungen in der Praxis belegt hat. Jetzt plant Effect Ships International, die patentierte Konstruktion auf große Nutzschiffe mit bis zu 125 Meter Länge zu übertragen.

> Photo AS Vessel (jpg)
> Photo AS Vessel 2 (jpg)
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(05. November 2010)
„Im deutschen Pavillon „balancity“ konnten die Besucher der Weltausstellung in Shanghai das EXPO-Thema "Better City, Better Life" am eindrucksvollsten erleben.“ Das entschieden die Veranstalter mit Abschluss der EXPO Shanghai am 30. Oktober 2010. Als Publikumsmagnet faszinierte der Deutsche Pavillon mit einem einzigartigen Höhepunkt: Die Besucher konnten über Rufen oder Klatschen eine Multimediakugel mit 400.000 LED-Leuchten an einem 5.6 Meter langen Pendel in Bewegung setzen. „Bosch Rexroth hat die Antriebslösung für die interaktive Kugel beigesteuert, die sich in über 13.500 Vorstellungen bewährt hat“, betont Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG. „Wir sind stolz darauf, dass der deutsche Beitrag mit seiner Verbindung von Technik und Kreativität einen solch guten Eindruck in China hinterlassen hat.“ Die Komponenten für das Antriebssystem stammen aus dem Standard-Produktprogramm von Rexroth für Serienmaschinen.

> Photo Interaktive Kugel (jpg)
> Bild Dr. Karl Tragl (jpg)
> Weiteres Bildmaterial finden Sie im Pressebereich des Internetauftritts des deutschen Pavillons.
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(22. Oktober 2010)
Der Durchbruch ist geschafft: Mehr als 2.000 Meter unterhalb der Skipisten des Gotthard-Massivs haben seit 2003 Tunnelbohrmaschinen den längsten Verkehrstunnel der Welt durch massives Alpengestein getrieben. Am 15. Oktober 2010 öffneten die Maschinen die Verbindung zwischen den von beiden Seiten vorangetrieben Tunnel. Dabei setzten die auf Sissi, Heidi sowie Gabi 1 und Gabi 2 getauften Maschinen ständig doppelt so viel Kräfte ein, wie der Hauptantrieb des Space Shuttles beim Start als Schubkraft benötigt. „Auf 15.000 Betriebsstunden ausgelegte Getriebe von Rexroth wandelten diese Kräfte zuverlässig in gleichmäßige Bewegungen der 9 Meter durchmessenden Tunnelbohrmaschinen um“, beschreibt Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG, den Beitrag der Rexroth-Technik zu diesem Projekt. In dem neuen Verkehrstunnel wird ab 2017 eine Schienenverbindung die Strecke Basel – Mailand enorm verkürzen und die Alpenregion vom LKW-Verkehr entlasten.

> Photo St. Gotthard (jpg)
> Bild Dr. Karl Tragl (jpg)
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